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"Fässer ohne Boden - Atommüll-Kommission am Ende - Konflikte ungelöst."

Veröffentlicht am 09.10.2017

Der Verein, "ByeByeBiblis-Energiwende in der Region" lädt am Donnerstag, 2. November 2017 zu folgender Informationsveranstaltung in den Clubraum 5 der Dreieicher Bürgerhäuser ein:

Der Atomausstieg ist hierzulande zwar formal beschlossen – doch bis 2022 wird weiterhin Tag für Tag radioaktiver Abfall produziert, dessen Verbleib völlig ungeklärt ist. Wie es derzeit aussieht, ist Deutschland sogar noch auf Jahre hinaus zweit-größter Atomstrom- und damit auch Atommüll-Produzent der EU. Die Projekte für tiefengeologische Atommüll-Lager wie Gorleben, Morsleben und Asse sind gescheitert.

Im März 2017 beschloss der Bundestag ein neues Standortauswahlgesetz (StandAG), das Kriterien für die Suche nach einem langfristigen Lagerplatz für hochradioaktiven Müll festschreibt. Die Mängel in diesem Gesetz sind zahlreich. Die Chance auf einen Neuanfang mit echter Mitbestimmung für die betroffenen Bürger*innen wurde vertan.

Wie lässt sich ein breiter gesellschaftlicher Diskurs dazu organisieren?

Jochen Stay wird zu dieser und weiteren brennenden Fragen Stellung beziehen und diskutieren. Der Sprecher der bundes-weiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt engagiert sich
seit etwa 30 Jahren gegen Atomtransporte und unsichere Atommüll-Lagerung.
Mit seinen Erfahrungen und Einschätzungen macht Jochen Stay Mut, sich in die Atommüll-Debatte aktiv einzumischen.